Beide Teams wechseln im Schnitt etwas über drei Mal pro Spiel (Urawa 3,2, Marinos 3,5), Trainer setzen auf eine eingespielte Startelf, nutzen aber alle Wechselmöglichkeiten. Marinos rotieren etwas aktiver, was auf eine größere Flexibilität während der Spiele hindeutet. Frische Beine werden spät gebracht, Marinos sind etwas eher zu einem spielentscheidenden Wechsel geneigt.
In den letzten 10 Spielen steuerten Urawas Ersatzspieler 2 Assists und 2 Tore bei – 25 % der Assists und 16,7 % der Tore – und zeigen damit wertvolle Kreativität und Abschlussstärke von der Bank. Marinos’ Joker erzielten 1 Assist und 2 Tore – 14,3 % der Assists und 16,7 % der Tore – sie sind etwas stärker auf die Startelf für Chancen angewiesen, holen aber späte Tore. Der Unterschied in der Bankqualität ist gering, Urawas Ersatzspieler sind bei Assists etwas präsenter.
Marinos haben mit Amano einen klaren Super-Joker (2 Tore, 1 Assist von der Bank), der als späte Waffe heraussticht. Urawa haben mehrere nützliche Ersatzspieler (Hayakawa: 1 Tor, 1 Assist; Teruuchi: 1 Tor; Thelin: 1 Assist), aber keinen einzelnen Joker mit Amanos Output. Urawas Bank ist kollektiv wertvoll, aber ohne dominanten Joker.
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