Lugano wechselt im Schnitt 2,7 Mal pro Spiel, was auf eine stabile Startelf und begrenzte Rotation hindeutet. Young Boys bringen etwa 3,3 Wechsel pro Spiel, zeigen also mehr Bereitschaft, mit frischen Kräften das Spiel zu beeinflussen. Young Boys werden voraussichtlich aktiver mit späten Einwechslungen agieren, während Lugano stärker auf den Kern der Mannschaft setzt.
Luganos Einwechselspieler steuerten 2 Tore und 0 Vorlagen bei, das sind 20 % der Tore und 0 % der Vorlagen – der Ersatz hat nur einen moderaten Einfluss auf die Torausbeute. Young Boys' Bank war deutlich produktiver mit 8 Toren und 1 Vorlage – 53,33 % der Tore und 11,11 % der Vorlagen – ein klarer Hinweis auf die höhere Qualität der Ersatzspieler.
Young Boys haben klare Super-Joker: Chris Bedia mit 3 Toren als Einwechselspieler und Ebrima Colley mit 2 Toren, dazu Christian Fassnacht als Vorlagengeber von der Bank mit 1 Assist. Diese Spieler sind die Hauptgefahr in der Schlussphase. Luganos Einwechselspieler (je 1 Tor: Ezgjan Alioski und Kevin Behrens) sind nützlich, aber kein Einzelner sticht als konstanter Spielveränderer hervor.
Tipp: Auf einen Young Boys-Einwechselspieler zu setzen, der trifft oder das Spiel beeinflusst, ist sinnvoll – Bedia und Colley haben mehrfach spät Spiele entschieden.
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