Beide Teams wechseln kaum in der Startelf – Yverdon bringt im Schnitt 1,56 Wechsel pro Spiel, Rapperswil-Jona etwa 1,4 – Trainer setzen überwiegend auf ihre erste Wahl. Die geringe Rotation bedeutet, dass kein Team regelmäßig einen großen Plan B auspackt, Änderungen erfolgen sparsam und meist nur, um späte Situationen zu beeinflussen. Frische Beine gibt es nur gelegentlich in der Schlussphase, keine kompletten taktischen Umstellungen.
In den letzten 10 Spielen erzielten Yverdons Einwechselspieler 5 Tore und 3 Vorlagen, das sind rund 26,3 % der Tore und 20 % der Assists; Rapperswils Ersatzbank steuerte 4 Tore und 3 Vorlagen bei, etwa 22,2 % der Tore und 27,3 % der Assists. Beide Bänke haben einen ähnlichen Einfluss, Yverdon ist etwas torgefährlicher, Rapperswil-Jona liefert mehr Vorlagen.
Yverdon hat mit Mahamadou Kanoute einen klaren Super-Sub (3 Tore als Einwechselspieler), der deutlich herausragt; drei weitere Einwechselspieler trafen je einmal, drei verschiedene Spieler gaben je eine Vorlage. Rapperswil-Jona fehlt ein dominanter Joker bei Toren, aber Axel Bakayoko ist der vielseitigste Ersatzspieler (1 Tor, 1 Assist als Einwechselspieler). Wett-Tipp: Kanoute ist die stärkste späte Torgefahr und eignet sich für Wetten auf Torschützen oder Impact-Subs, Bakayoko ist attraktiv für Beteiligungswetten wegen seiner Tor- und Assistwerte von der Bank.
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