Kristiansund wechselt selten, mit durchschnittlich 0,8 Einwechslungen pro Spiel. Der Trainer setzt auf eine eingespielte Startelf, frische Beine spät im Spiel sind selten. HamKam ist mit 1,0 Wechseln pro Spiel etwas aktiver, zeigt aber ebenfalls eine moderate Bereitschaft, das Spiel mit Einwechslungen zu beeinflussen. Insgesamt ist mit wenig Rotation zu rechnen, HamKam könnte in der zweiten Halbzeit etwas mehr variieren.
In den letzten zehn Spielen erzielte Kristiansunds Bank 3 Tore (50 % der Teamtore), aber keine Vorlage – ein ungewöhnliches Muster von direktem Einfluss ohne kreative Unterstützung. HamKams Einwechselspieler steuerten 2 Tore (20 %) und 2 Vorlagen (33,3 %) bei, bieten also stabilere kreative Impulse, aber weniger Tore. Der Unterschied in der Qualität der Bank ist auffällig – Kristiansunds wenige Wechsel sind torgefährlicher, HamKams Bank eher unterstützend.
Kristiansund hat mit Promise Meliga einen klaren Joker für späte Tore, der als Einwechselspieler 2 Tore erzielte (Leander Alvheim traf ebenfalls einmal als Joker, ist aber weniger treffsicher). Meliga ist ein echter Matchwinner von der Bank. HamKam hat keinen dominanten Joker, mehrere Spieler erzielten jeweils ein Tor oder eine Vorlage als Einwechselspieler, aber keiner sticht heraus.
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