Beide Teams nutzen ihre Auswechselbänke kaum: Colo-Colo wechselte im Schnitt 0,0 Mal pro Spiel und setzt stark auf eine feste Startelf. Cobresal bringt durchschnittlich 0,43 Wechsel pro Spiel, was ebenfalls auf seltene Rotation hindeutet. Das bedeutet, dass keine der Mannschaften mit großen Umstellungen oder frischen Kräften im späten Spielabschnitt arbeitet. Starter tragen die Hauptlast, taktische Anpassungen von der Bank bleiben minimal.
Colo-Colos Bankspieler steuerten in den letzten 10 Spielen 2 Tore und 4 Assists bei, was 11,8 % der Tore und 33,3 % der Vorlagen entspricht. Ein wichtiger kreativer Faktor, auch wenn keine Torflut. Cobresals Einwechselspieler erzielten 2 Tore, aber keine Assists, was 28,6 % der Tore ausmacht, aber keine Vorlagen. Das zeigt einen klaren Unterschied: Cobresals Bank bringt Überraschungstore, aber wenig Kreativität im Vergleich zu Colo-Colo.
Der auffälligste Joker ist Claudio Aquino von Colo-Colo mit 2 Assists als Einwechselspieler, deutlich vor anderen Bankspielern. Es gibt keine klaren Torschützen-Joker – mehrere Spieler trafen je einmal als Einwechselspieler, aber keiner dominiert. Cobresals Benjamin Valenzuela und Jose Tiznado sowie Colo-Colos Lautaro Pastran und Javier Correa haben je ein Tor als Joker. Wett-Tipp: Aquino ist eine gute Wahl für Assists von der Bank dank seiner kreativen Rolle.
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