Liaoning Tieren setzt fast durchgehend auf eine feste Startelf, mit durchschnittlich nur 1,44 Wechseln pro Spiel. Der Trainer greift selten stark von der Bank ein. Chengdu Rongcheng ist mit 2,33 Wechseln pro Spiel aktiver und greift eher auf Plan B zurück, wenn es nicht läuft. Wir erwarten, dass Chengdu mit frischen Kräften im Verlauf des Spiels punktet, während Liaoning auf wenige, gezielte Wechsel setzt.
In den letzten zehn Spielen erzielten Liaonings Einwechselspieler 1 Tor und 2 Assists – etwa 14 % der Tore und 66,7 % der Assists – was zeigt, dass die Bank eher bei der Spielgestaltung hilft als beim Toreschießen. Chengdus Ersatzspieler steuerten 8 Tore und 1 Assist bei, das sind 28,6 % der Tore und nur 5,9 % der Assists. Chengdus Bank ist also eine deutlich größere Quelle für späte Tore.
Chengdu hat klare Matchwinner von der Bank: Felipe Silva erzielte 4 Tore als Einwechselspieler, Abduweli Behram 2 Tore, Rongxiang Liao steuerte 1 Tor und 1 Assist bei, Lisheng Liao 1 Tor – Silva und Abduweli sind echte Spät-Torschützen. Liaonings Bank bringt begrenzte, aber nützliche Impulse durch Yuda Tian (1 Tor, 1 Assist als Einwechselspieler) und Chen Binbin (1 Assist als Einwechselspieler), doch kein Ersatzspieler erreicht Chengdus Torgefahr. Wett-Tipp: Silva ist die beste Wahl für späte Tore oder „Anytime Scorer“, da er vier Tore von der Bank erzielte. Chengdus generelle Neigung, torgefährliche Einwechselspieler zu bringen, macht Märkte wie späte Tore oder Tore in der zweiten Halbzeit interessant.
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