Aris wechselt im Schnitt 2,2 Mal pro Spiel, was auf moderate Rotation und Bereitschaft für frische Kräfte bei Bedarf hinweist. APOEL nutzt dagegen nur 0,83 Wechsel pro Spiel, setzt stark auf eine eingespielte Startelf und wenig Umstellungen. Aris wird wahrscheinlich eher spät neue Impulse setzen, APOEL agiert konservativer mit der Bank.
Aris’ Ersatzbank steuerte 4 Tore bei, das sind 26,7 % der Gesamtzahl, aber keine Assists. APOELs wenige Wechsel waren offensiv sehr effektiv mit 4 Toren, was 50 % ihrer Tore entspricht, ebenfalls ohne Assists von Einwechselspielern. Der Unterschied liegt in der Anzahl und Auswahl: Aris rotiert mehr und erzielt konstant Tore durch Einwechselspieler, APOEL setzt weniger Wechsel, erzielt aber einen hohen Anteil der Tore durch diese.
Aris hat mit Yannick Gomis einen klaren Joker mit 2 Toren als Einwechselspieler (andere wie Michail Theodosiou und Jaden Sean Montnor je 1). Gomis ist die Hauptwaffe von der Bank. APOEL hat keinen einzelnen Joker – vier verschiedene Spieler (Konstantinos Poursaitidis, Peter Olayinka, Kostas Laifis und Stefan Drazic) trafen je einmal als Einwechselspieler, die Wirkung ist also breit gestreut. Wett-Tipp: Gomis ist ein guter Kandidat für ein Tor von der Bank, während APOELs Chancen besser über Märkte mit mehreren möglichen Torschützen oder späten Toren (z.B. zweite Halbzeit/BTTS) gespielt werden.
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