Algerien generiert deutlich mehr Standardsituationen als Österreich, mit spürbar mehr Eckbällen und Freistößen. Österreich produziert zwar einen größeren Anteil seiner Freistöße im Angriff, doch das höhere Volumen bei Algerien macht sie zur wahrscheinlicheren Mannschaft, Chancen aus Standards zu kreieren – das könnte ein enges Spiel zu ihren Gunsten kippen. Wichtigster Unterschied: Algeriens häufigere Standards bieten mehr Möglichkeiten aus ruhenden Bällen.
Algerien kommt auf rund 5,3 Eckbälle pro Spiel, Österreich auf etwa 3,5. Algerien ist also deutlich aktiver bei Flügelspiel und Hereingaben; der Unterschied zugunsten Algeriens ist klar sichtbar.
Algerien verursacht und erhält deutlich mehr Freistöße pro Spiel als Österreich, was ihnen mehr Chancen für Standardsituationen gibt. Österreich wandelt einen größeren Anteil ihrer weniger häufigen Fouls in gefährliche Freistöße im letzten Drittel um. Insgesamt sollte Algeriens höheres Volumen mehr Chancen aus ruhenden Bällen bringen, doch Österreichs Anteil an offensiven Freistößen macht sie bei diesen Situationen ebenfalls gefährlich.
Beide Teams erzielten in den letzten 10 Spielen einige Kopfballtore, die Luftgefahr ist auf beiden Seiten vorhanden, ohne großen Unterschied bei der Anzahl der Kopfballtore. Algerien zeigt eine leicht höhere Kopfballtor-Quote, was ihren Vorteil durch das höhere Standardvolumen unterstreicht.
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