Falls es zur Verlängerung kommt, ist mit wenigen Toren zu rechnen. Deutschland zeigt eine klare Tendenz zu torlosen oder unentschiedenen Verlängerungen, während die Schweiz unberechenbarer ist und früh treffen kann. Deutschland kontrolliert eher das Tempo und sucht ein enges Finish oder ein Penaltyschießen, die Schweiz ist in der offenen Spielphase gefährlicher, aber auch anfälliger für das erste Gegentor.
Deutschland agiert in der Verlängerung sehr vorsichtig: 50 % der letzten 10 Verlängerungen endeten unentschieden, nur 20 % mit einer Niederlage. Die Torstatistik ist niedrig: durchschnittlich 2,4 Tore für und 2,5 gegen in der Verlängerung. Sie begingen nur 1 Strafe und kassierten 1 Powerplay gegen, was ein kontrolliertes, torarmes Verlängerungsprofil zeigt. Gegen die Schweiz ist Deutschland eher in der Lage, die Verlängerung torlos zu halten und entweder knapp zu gewinnen (30 % OT-Siege) oder ins Penaltyschießen zu gehen.
Die Schweiz ist in der Verlängerung unbeständiger: 20 % Siege, 40 % Unentschieden, 40 % Niederlagen in den letzten 10 Spielen, mit etwas höherem Tortempo (2,1 Tore für, 1,9 gegen). Sie kassieren das erste Tor in 60 % der Fälle, erzielen es nur in 30 %. 40 % der Verlängerungen enden mit einem frühen Tor bis zur 63. Minute, was ein Risiko für einen frühen Entscheidungstreffer bedeutet. Gegen Deutschland ist die Schweiz in der offenen Phase gefährlicher, aber auch anfälliger für das erste Gegentor. Die beste Wette ist entweder ein frühes OT-Tor für die Schweiz oder ein kontrolliertes, torloses OT für Deutschland mit Shootout.
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