Falls das Spiel in die Verlängerung geht, erwartet uns eine torarme, spannende Phase, die oft torlos bleibt oder durch ein spätes Tor entschieden wird. Beide Teams haben eine Geschichte von Verlängerungen ohne viele Tore. Grand Rapids wirkt in der Verlängerung gefährlicher, wandelt 40 % ihrer OT-Einsätze in Siege um und erzielt öfter das erste Tor. Manitoba hingegen akzeptiert häufiger ein Unentschieden in der Verlängerung. Die stärkere Wette ist daher ein Sieg von Grand Rapids in der Verlängerung statt ein torloses OT mit anschließendem Shootout.
Manitoba erreicht regelmäßig die Verlängerung, schafft es aber selten, dort zu entscheiden – 50 % der letzten 10 OT-Spiele endeten unentschieden, nur 20 % wurden gewonnen, 30 % verloren. Im OT erzielen sie durchschnittlich 2,2 Tore und kassieren 2,1. Sie schossen in 40 % der Spiele das erste Tor, kassierten aber in 60 %. Das deutet darauf hin, dass sie eher zurückliegen als das OT kontrollieren. Erwartet wird eine enge, torarme Verlängerung mit höherer Wahrscheinlichkeit für ein torloses OT oder eine späte Ein-Tor-Entscheidung statt eines klaren Siegs.
Grand Rapids ist in der Verlängerung entschlossener, wandelt 40 % der OT-Spiele in Siege um, hat aber auch 40 % Niederlagen und 20 % Unentschieden. Sie zeigen ein Alles-oder-Nichts-Profil. Im OT erzielen sie durchschnittlich 1,8 Tore und kassieren 1,8. In 60 % der Spiele schossen sie das erste Tor, was ihnen einen Vorteil verschafft. Im Vergleich zu Manitoba sind die Griffins eher in der Lage, einen OT-Sieg zu erzielen. Sie werden auf das entscheidende Tor in der Verlängerung drängen statt auf ein ruhiges OT mit Shootout.
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