Geht das Spiel in die Verlängerung, erwarten wir eine torarme, späte Entscheidung. Beide Teams haben oft Verlängerungen gespielt, mit gemischten Ergebnissen (Sieg/Unentschieden statt klarer Siege). Herning wirkt in der Verlängerung etwas entschlossener, Herlev kann sowohl früh treffen als auch spät Gegentore kassieren. Die stärkere Wette ist ein Sieg für Herning in der Verlängerung, aber ein Shootout bleibt möglich, falls kein Tor fällt.
Herlev war oft in engen Verlängerungen involviert: 4 Siege, 3 Unentschieden, 3 Niederlagen, durchschnittlich 2,0 Tore geschossen und 2,1 kassiert in der Verlängerung. Das erste Tor fällt meist spät (ca. 63. Minute), nur 20% der Verlängerungen hatten vor der 62. Minute ein Tor. Das spricht für eine vorsichtige Verlängerung, in der ein Fehler entscheidet. Herlev ist weniger konstant in der Verlängerung (40% Siege) als Herning (50%) und Verlängerungen enden oft durch ein plötzliches Tor.
Herning hat die bessere Verlängerungsbilanz: 5 Siege, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen, durchschnittlich 1,9 Tore geschossen und 2,2 kassiert. Sie erzielen in 50% der Verlängerungen das erste Tor und nutzen Powerplay-Chancen, was ihnen einen Vorteil in der offenen Spielphase gibt. Herning ist wahrscheinlicher, die Verlängerung zu entscheiden (50% Siegquote) als Herlev (40%) und geht mit leicht besseren Chancen in die Verlängerung.
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