Der Über/ Unter-Markt | ProTipster Academy

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Wetten zu verstehen bedeutet mehr, als nur zu wissen welches Team ein jeweiliges Spiel gewinnen wird. Der 1X2-Markt ist fast schon traditionell der populärst, vor allem aufgrund seiner Zugänglichkeit. Für diejenigen, die gute Tipper werden wollen, lohnt es sich, auch andere Märkte im Detail zu erforschen, um guten Wert zu suchen.

Der Über/ Unter-Markt ist ein gutes Beispiel für einen Markt der stark von professionellen Tippern genutzt wird, und einer der profitabelster bei ProTipster. Den Über / Unter-Markt zu verstehen - und wie man Wert findet, ist ein todsicherer Weg, um deinen Wett-Profit zu steigern. Hier sind einige Ratschläge zur Verbesserung deiner Sportwetten.

Form ist temporär

Es ist eine Tatsache, dass die Form unbedingt berücksichtigt werden sollte, wenn man Teams vor einer Wette studiert. Der Anteil an Form den man berücksichtigt macht jedoch den Unterschied. Es wäre zu einfach, wenn man sich nur die letzten 3, 4 Spiele des jeweiligen Teams anschauen würde, um darauf basierend zu entscheiden, was im nächsten Spiel passiert.

Wenn ein Team beispielsweise in den letzten 3 Spielen jeweils 3 Tore erzielt hat, gibt das denn eine genaue Vorstellung über ihre Treffsicherheit? Die Antwort ist natürlich nein - die Stichprobengröße ist einfach zu klein. Es ist sehr leicht, sich von einer besonders guten oder schlechten Form in die Irre leiten zu lassen, um aber langfristig auf dem Über/ Unter-Markt Geld zu verdienen, müssen mindestens 20, oder mehr Spiele in Betracht gezogen werden. Buchmacher setzen auf reflexartige Reaktionen, und passen die Quoten dementsprechend an. Eine ausgeglichene Herangehensweise sollte daher sicherstellen, dass du den Wert optimal nutzen kannst.

Durchschnittswerte sind einfach nur gemein

Wenn Tipper Statistiken wie Tore pro Spiel im Durchschnitt als Anhaltspunkt ansehen, ist das noch eine ernstzunehmende Maßnahme? Je größer die Daten-Stichprobe ist, desto wahrscheinlicher, dass der Durchschnittswert auch tatsächlich vorkommt - insbesondere, wenn innerhalb der Stichprobe keine großen Varianzen bestehen. Bei einer kleinen Probe reichen jedoch nur ein oder zwei seltsame Ergebnisse aus, um die Statistik zu verfälschen, was zur Folge hat, dass auch der Durchschnitt falsch ist.

Der Schlüssel ist den gemeinen Durchschnitt vom Modus-Durchschnitt zu unterscheiden. Ein gemeinen Durchschnitt ist eine mathematische Formel - die Summe aller Ergebnisse dividiert durch die Anzahl der Ergebnisse. Ein Modus-Durchschnitt ist anders; er verfolgt die Anzahl jedes einzelnen Ergebnisses, wobei der modale Durchschnitt das häufigste Ergebnis ist.

Was bedeutet das in einfachen Worten?

Stell dir vor, Chelsea bestritt 15 Heimspiele, mit insgesamt 45 erzielten Toren. Das macht im Durchschnitt 3 Tore pro Spiel - über 2,5 Tore sieht da sehr verlockend aus.

Jetzt stell dir vor, dass zwei dieser Spiele besonders torreich waren - sagen wir, es gab ein 4:3 und ein 5:2. Das sind 14 Tore nur in diesen beiden Spielen, in den anderen 13 wären es somit nur 31 Tore - also 2,38 pro Spiel. Auf über 2.5 Tore zu wetten sieht jetzt nicht mehr so verlockend aus, nicht wahr?

Daher ist es sinnvoll, zumindest eine grobe Übersicht zu haben, in wie vielen Spielen es 1 Tor gab, wie viele 2 Tore hatten usw. um zu erkennen, wo diese Zahlen im Vergleich zum Durchschnitt liegen.

Mach es einfach

Um langfristige Gewinne zu erzielen, lohnt es sich auf die Märkte zu fokussieren, auf denen es eine doppelte Auswahl gibt. Beim Fußball liegt diese in der Regel zwischen 2 und 3 Tore, und variiert je nach Liga.

Der Grund ist einfach: dort liegt der Wert um den es geht.

Buchmacher können verlockende Quoten für unübliche Tore-Total-Märkte anbieten - diese dienen aber vor allem dazu, naive Spieler anzuziehen, und spiegeln nicht die tatsächliche Wahrscheinlichkeit wieder.

Das bedeutet aber nicht, dass du nicht nach einer besseren Wahl suchen solltest, insbesondere, wenn du deinen Research gemacht hast, und in diesem Ausgang definitiv guter Wert zu finden ist. Im Großen und Ganzen ist es jedoch einfacher, mit den normalen Märkten zu arbeiten - vor allem, weil es einfacher ist, historische Quoten für die populären Märkte zu finden, als für die exotischen.

Unterschätze nicht die Situation

Wenn man Daten zu den Über/ Unter-Märkten analysiert, lohnt es sich auch, die jeweiligen Eigenschaften einer Liga zu untersuchen, um zu sehen, ob es noch etwas gibt, das die Zahlen verzerren kann. Anstatt sich nicht nur auf Clubtrends zu konzentrieren, schaue dir auch ligaweite Trends an - gibt es z.B. die torreichen Spiele eher am Anfang, oder am Ende einer Saison? Tendieren die Topteams dazu die schwächeren Gegner abzuschießen, oder gehen sie es eher langsamer an, um genug Kräfte für den Saisonendspurt zu haben?

Diese Zusammenhänge zu verstehen wir dir einen besseren Überblick verschaffen, als es einem durchschnittlichen Spieler je gelingen könnte - das sind eben die Dinge, auf die es ankommt, und die die Spreu vom Weizen trennen.

AH

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